Ventilatoren für viel Frischluft: Lesen Sie die «gebruiksaanwijzing»?

Ob akkubetrieben oder mit Kabel, mit oder ohne Ständer, ob aus Edelstahl oder mit Bambusrahmen: Wie Sie mit dem Kauf eines Ventilators im Primeo Energie-Onlineshop in Klimaprojekte investieren und warum Sie die Gebrauchsanweisung auf Niederländisch lesen sollten.

Die Ventilatoren im Primeo Energie-Onlineshop sind echte Hingucker. Erstens überzeugen die Produkte der Schweizer Firma Stadler Form mit einem stylishen Design. Zweitens schaut Primeo Energie genauer hin und kompensiert die CO2-Emissionen, die über den gesamten Lebenszyklus der Geräte hinweg entstehen, indem sie weltweit anerkannte Klimaschutzprojekte unterstützt (siehe Interview am Ende des Artikels).

Stilvoller Designer Ventilator «Q»

Was diese Geräte können, möchten Sie wissen? Nun, ein Ventilator bringt die Umgebungsluft in Schwung und fördert so den Luftaustausch. Ein simpler Vorgang, der angenehm erfrischend wirkt. Auch die Inbetriebnahme eines solchen Geräts erfordert kein jahrelanges Studium der Elektrotechnik: einstecken, anstellen, fertig. Sollten Unsicherheiten auftauchen, lesen Sie die Gebrauchsanweisung.

Braucht’s eine Gebrauchsanweisung für diese ökologischen Ventilatoren?

Niemand mag Gebrauchsanweisungen oder eben «gebruiksaanwijzing», wie die Niederländer sagen. Gebrauchsanweisungen sind die unehelichen Schwestern von Nutzungsbedingungen. Lesen? Nein. Aufbewahren? Nö. Geht es um einfach bedienbare Produkte wie einen Ventilator, schmeissen viele Menschen die Gebrauchsanweisungen auf direktem Weg in den Kübel. Klammer auf: Wer das tut, hat die Gebrauchsanweisung für Gebrauchsanweisungen nicht gelesen. Denn Gebrauchsanweisungen gehören in aller Regel ins Altpapier. Klammer geschlossen.

Aber Gebrauchsanweisungen, diese schriftlichen Produktbeilagen, in denen Hersteller mittels schachtelsatzgeschwängerter Ausführungen biblischen Umfangs deppensicher zu erklären versuchen, dass der Stecker eines Geräts in die Steckdose gehört und nicht in einen Blumentopf, genau solche Gebrauchsanweisungen haben durchaus einen gewissen Unterhaltungswert – insbesondere, wenn Sie sie in einer anderen Sprache zu Gemüte führen. Denn egal, ob der Kunde aus Deutschland, Russland, Island, dem Lego- oder dem Schlaraffenland kommt: Im Falle eines Ventilators ist es länderübergreifend wichtig, das Gerät vor dem Reinigen der Flügel auszuschalten.

Naturnah gestaltet: Ventilator – Stadler Form «Otto Bamboo»

Auch wenn Sie sich als kompetent genug erachten, einen Ventilator fehlerfrei und ohne blutige Hände zu bedienen, werfen Sie doch trotzdem einen Blick in die niederländische Version einer «gebruiksaanwijzing». Tun Sie das unbedingt zu zweit, denn was Sie dort lesen, heitert das Raumklima garantiert auf – inhaltlich und vor allem sprachlich. Einige Müsterchen gefällig?

Weil Ventilatoren auch in den Niederlanden «veel plezier» machen

Zuerst wird zum Kauf «gefeliciteerd», also gratuliert. Dies mit dem unschlagbaren Nutzerversprechen, dass der Ventilator die «ruimtelucht», die Raumluft, «verbeteren» wird. Klar, dass auch darauf hingewiesen wird, Schäden zu «vermijden», und dass Sie «voor» dem «gebruiken» die «apparaatbeschrijving» lesen sollen. Die Materialbeschreibung – ist alles drin?

  • «beschermende grille» – das Schutzgitter ist natürlich wichtig, siehe blutige Finger: Check
  • «snoer met stekker voor aansluiting» – auch ein Netzkabel ist eine Art Schnur, das ist zumindest nicht falsch: Check
  • «bedieningsknop voor aan- en uitschakelen» – es wäre schön blöd, wenn’s keinen Knopf zum Ein- und Ausschalten dran hätte: Check

Die aussergewöhnliche Windmaschine: Ventilator «Charly Stand»

Weitere «aanwijzing»: den Ventilator niemals zu nah am «ligbad» oder am «zwembad» benutzen. Ja, elektrische Geräte und Wasser vertragen sich nicht gut, weder in der Nähe von Badewannen noch von Swimmingpools. Wenn wir schon beim Baden sind: den Stecker übrigens nicht mit «natte handen» aus der Dose ziehen. Es soll sich schliesslich niemand unnötiger «gevaar voor de gezondheid» aussetzen. Ausserdem sollten «kinderen» den Ventilator nicht «zonder toezicht», niemals ohne Aufsicht, «gebruiken». Und ist das Gerät dereinst «onbruikbaar», also kaputt, dann geben Sie es bei der Sammelstelle für «huishoudapparaten» ab.

Fazit: Die Ventilatoren im Primeo Energie-Onlineshop sehen toll aus, machen ökologisch Sinn und sind einfach zu bedienen. Aber egal, ob in Amsterdam oder in Arlesheim: Letztlich tut ein Ventilator genau das, was er tun muss – er ventiliert.

Leise und effektiv: Ventilator – Stadler Form «Tim»

Michael Braun-Neidinger im Interview

Herr Braun-Neidinger, im Primeo Energie-Onlineshop bieten Sie «klimaneutrale» Ventilatoren an. Wie ist das zu verstehen?

Jedes Produkt, das irgendwo hergestellt wird, hinterlässt einen gewissen ökologischen Fussabdruck. Dieser reicht von der Materialbeschaffung über die Verarbeitung, den Transport bis zum Gebrauch und zur Entsorgung. Unsere Partnerin South Pole, ein von fünf ETH-Absolventen gegründetes Zürcher Unternehmen, hat für uns den CO2-Ausstoss der Ventilatoren errechnet – und zwar über den gesamten Lebenszyklus gesehen. Wer also bei uns ein solches Produkt kauft, kompensiert den Ausstoss gleich mit. Denn mit dem Kompensationsanteil, der direkt im Preis enthalten ist, fördert Primeo Energie weltweit anerkannte Klimaprojekte zur CO2-Reduktion.

Zum Beispiel?

Wir unterstützen ein Projekt im Kongo, wo es um den Schutz eines der artenreichsten Regenwälder der Erde geht. Oder ein Biogasprojekt in China, wo immer noch etwa 80 Prozent des Stroms aus Kohlekraftwerken stammen. Letztlich geht es darum, CO2-Emissionen zu reduzieren, Natur und Mensch vor Ort zu schützen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Weitere Informationen finden Sie übrigens online in der Rubrik «Ratgeber».

Wie gross ist denn der ökologische Fussabdruck eines Ventilators?

Das variiert je nach Modell. Diese ökologischen Ventilatoren, die wir anbieten, stammen von der Schweizer Marke Stadler Form. Der über die gesamte Lebensdauer der Produkte errechnete Ausstoss beträgt zwischen zehn und neunzig Kilogramm CO2-Äquivalente. Als Beispiel: Mit einem Kilogramm CO2 könnten über 200 handelsübliche Luftballons aufgeblasen werden. Dadurch, dass wir diese Emissionen sinnvoll kompensieren, können unsere Kunden also mit einem guten Gewissen shoppen.