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Primeo Energie ist aktiv auf dem Markt

Im KUSPO in Münchenstein ging gestern die 121. ordentliche Delegiertenversammlung zum Geschäftsjahr 2018 der Primeo Energie über die Bühne. Im Mittelpunkt standen der Namenswechsel zu Primeo Energie und die damit verbundenen Ambitionen des Unternehmens. Eigentümer von Liegenschaften im Primeo Energie-Netzgebiet sowie im AVAG-Netzgebiet, die von Primeo Energie mit Wärme versorgt werden, können neu ebenfalls Genossenschaftsmitglieder werden. Abgelehnt wurde an einer Konsultativabstimmung zu prüfen, ob eine Verkleinerung der Delegiertenversammlung möglich sei.

Zum Geschäftsjahr 2018 erörterten CEO Dr. Conrad Ammann und CFO Stephan Naef die wesentlichen Eckdaten und Kennzahlen sowie die Strategie und den aktuellen Namenswechsel von EBM zu Primeo Energie. Es ist dem Management gelungen, das hohe Potenzial, das in Primeo Energie steckt, in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen. Primeo Energie verzeichnet ein profitables Wachstum. Neben dem um 13 Prozent gestiegenen Umsatz von 645 Millionen Franken und einem operativen Ergebnis von 63 (Vorjahr 42) Millionen Franken hat sich Primeo Energie in allen vier Kernsegmenten erfolgreich am Markt positioniert und behauptet. Die konsolidierte Bilanzsumme beträgt 2,1 Milliarden Franken. Mit einem Eigenkapitalanteil von 60 Prozent ist Primeo Energie nach wie vor solide finanziert.

Verwaltungsratspräsident Alex Kummer ging in seiner Präsidialadresse auf die Strategie von Primeo Energie ein. «Unsere Wachstumsstrategie ist insbesondere auf einen Schweizer Energiemarkt ausgerichtet, der sich über die nächsten Jahre markant verändern wird. Bei all diesen Veränderungen wollen wir als Primeo Energie eine aktive Rolle spielen», betonte er.

Der Wechsel von EBM zu Primeo Energie sei für die Positionierung und Differenzierung des Unternehmens ein wichtiger Schritt, sagte Primeo Energie-CEO Conrad Ammann. Entscheidend sei zudem der Wandel, den Primeo Energie in den nächsten Jahren als Unternehmen vollziehe. Ziel sei es, den Kunden zukunftsorientierte Lösungen anzubieten und sie zum nachhaltigen Einsatz von Energie zu motivieren. «Bestehende Kunden sollen als erstes davon profitieren.» Der Namenswechsel diene vor allem dazu, den Bekanntheitsgrad und das angestrebte Wachstum zu erreichen. Gleichzeitig gelte es, die Wurzeln der EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) zu pflegen, so Ammann.

Die 224 anwesenden Delegierten genehmigten den Jahresbericht und die Jahresrechnung ohne Gegenstimme und erteilten den verantwortlichen Organen für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2018 einstimmig Entlastung. Die Versammlung unterstützte den Antrag des Verwaltungsrates, die Statuten so anzupassen, dass Eigentümer von an Wärmeverteilnetzen der Primeo Energie angeschlossenen Liegenschaften neu ebenfalls Mitglieder der Genossenschaft werden können.

Im Rahmen einer Konsultativabstimmung sprachen sich die Delegierten mit grossen Mehr dafür aus, die Grösse der Delegiertenversammlung unverändert zu lassen. Im Vorfeld der Delegiertenversammlung hatten einzelne Delegierte angeregt, zu prüfen, ob die Delegiertenversammlung verkleinert werden sollte.

Bei den Erneuerungswahlen wurden die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Daniel Schenk (Therwil) und Andreas Dürr (Biel-Benken) für eine weitere Periode bis ins Jahr 2023 in ihrem Amt bestätigt. Ebenso wird die Revisionsstelle Ernst & Young AG beibehalten.

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