Markus Geiger ist Radsportfan seit Kindertagen. Bei der Tour de Suisse durfte er in Aarburg als Gast von Primeo Energie das Rennen aus einer besonderen Perspektive erleben. Die Fahrt im Begleitauto war Teil des VIP-Tickets, das Primeo Energie als Hauptsponsorin vergeben hatte. Im Interview erzählt er von der Nähe zum Rennen, Gesprächen mit einem ehemaligen Profi und davon, warum Sponsoren für den Radsport wichtig sind.

Markus, du warst als VIP-Gast von Primeo Energie an der Tour de Suisse in Aarburg. Wie war dein erster Eindruck, als du ankamst?

Wirklich sehr lässig. Alles war hervorragend organisiert und gut angeschrieben. Der Check-in lief problemlos ab, ich bekam mein Bändeli und alle Informationen zur Fahrt im VIP-Auto. Ich war davor noch ein wenig nervös, weil man bei solchen Anlässen nie genau weiss, wie es dann abläuft. Aber das hat sich sehr schnell gelegt. Man fühlte sich sofort gut begleitet und willkommen.

Du hast es eben schon erwähnt: Du warst im VIP-Auto mit dabei. Erzähl uns davon. 

Genau. Die Fahrt war Teil vom VIP-Ticket, das Primeo Energie als Hauptsponsorin vergeben hat. Für mich als Radsportfan war das natürlich etwas ganz Besonderes. Mit einem Auto im Startbereich zu stehen, rechts und links die Fans zu sehen, die rufen und anfeuern, dann ganz nah an den Sportlerinnen zu sein, das vergisst man nicht. Plötzlich ist man nicht mehr nur Zuschauer, man ist wirklich mittendrin im Rennen.

Wer sass hinter dem Steuer?

Ich bin mit Florian Stalder gefahren, der selber früher Schweizer Radprofi war. Das war toll. Und lustigerweise bin ich ihm schon mal begegnet. 2008 habe ich an meinem damaligen Arbeitsort in Gansingen bei den Schweizermeisterschaften mitgeholfen. Florian war damals als aktiver Fahrer dabei. Und ein paar Jahre später sitzt man mit ihm im VIP-Auto an der Tour de Suisse. So etwas kann man nicht planen.

Eine ganz besondere Perspektive: Markus mit Ex-Veloprofi Florian Stalder im elektrischen VIP-Auto

Worüber habt ihr euch während der Fahrt unterhalten?

Über sehr viel. Ich konnte mit Florian über seine Zeit als Profi sprechen, über Profiverträge, die Entwicklung der Velos, über Ernährung und Verpflegung im Rennen. Natürlich ging es auch um das neue Konzept der Tour de Suisse mit Rundkursen und Frauen- und Männerrennen am gleichen Tag. Solche Einblicke bekommt man als Fan sonst kaum. Ich hätte den ganzen Tag mit ihm Runden fahren können.

Wie erlebt man die Strecke aus dem Innern des Rennens heraus?

Sehr intensiv. Man fährt in den Startbereich, sieht die Fans direkt neben dem Auto, hört die Rufe und erlebt die ganze Bewegung rund um das Rennen. Auf der Strecke sieht man, wie Fahrerinnen, Begleitfahrzeuge, Teamautos und Motorräder zusammenspielen. Das ist extrem faszinierend, vor allem, wenn man so radsportbegeistert ist wie ich. Nach der ersten Runde fragte Florian, ob wir noch eine zweite Runde drehen wollen. Für mich war die Antwort sofort klar. So eine Chance bekommt man vielleicht nur einmal im Leben.

Nach der Fahrt ging es in den VIP-Bereich beim Schulhaus Hofmatt. Was hat dich dort erwartet?

Ein sehr guter Blick auf den Zielbereich, ein grosser Bildschirm, Kaffee, Wein, Buffet und ein zweistöckiger Trailer mit klimatisierten Bereichen und Terrasse. Bei der Hitze war das angenehm. Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Im VIP-Bereich waren viele Menschen, die sich wirklich für Radsport interessieren, das ist tatsächlich nicht immer so. Aber hier konnte man wirklich mit den anderen reden, fachsimpeln und gemeinsam mitfiebern. Das hatte schon fast etwas Familiäres.

Die Profis aus nächster Nähe sehen

Du hast dort auch Natascha Badmann getroffen. Was war das für eine Begegnung?

Das war auch ein absolutes Highlight. Badmann hat ja unter anderem sechsmal den Ironman auf Hawaii gewonnen. Ich habe ihr erzählt, dass ich im Mai um den Zürichsee und den Obersee gelaufen bin, 95 Kilometer in 19 Stunden. Und sie hat wirklich zugehört und nachgefragt und mich absolut verstanden, als ich erzählt, wie erschöpft aber glücklich ich nach dem Marsch war. Von jemandem, der sechsmal den Ironman Hawaii gewonnen hat, hört man so etwas anders. Das war toll.

Sportlich gab es ebenfalls viel zu sehen. Was blieb dir besonders in Erinnerung?

Bei den Frauen habe ich mich sehr über den Sieg von Marlen Reusser gefreut. Eine Schweizerin gewinnt vor heimischem Publikum, das ist natürlich grossartig. Und auch bei den Männern war die Stimmung riesig, vor allem wegen Tadej Pogačar. Wenn so ein Weltklassefahrer in der Schweiz startet, zieht das Menschen an. Im Zielbereich und bei der Siegerehrung war sehr viel los. Man spürt dann, warum Radsport so fasziniert: Am Ende entscheiden manchmal Sekundenbruchteile.

Du bist seit deiner Kindheit Radsportfan.

Ich stand schon als Kind an der Strecke und habe die Fahrer angefeuert. Dann kamen die Autos, es gab Käppis, dann fuhren die bekannten Fahrer vorbei. Als Kind denkt man: So möchte ich auch einmal sein, und ich wollte tatsächlich eine Weile lang Radprofi werden. Daraus ist zwar dann nichts geworden, aber der Radsport an sich hat mich nie losgelassen. 

Beste Aussicht auf Aarburg und die Tour de Suisse

Wie hast du die Rolle von Primeo Energie als Sponsorin wahrgenommen?

Wirklich sehr positiv und präsent. Man hat das Logo und die blaue Farbe überall gesehen. Aber mir ist noch eines wichtig bei dem Thema, und das sage ich nicht, um Primeo Energie zu gefallen, sondern weil ich es wirklich so sehe und aus eigener Erfahrung weiss: Ohne Sponsoren gäbe es solche Anlässe nicht. Und damit auch kein Rennen, keine Teams, kein Erlebnis für die Fans. Ich kenne das selbst aus dem Vereinsumfeld. Und ich weiss, wie viel Arbeit dahintersteckt, Sponsoren zu finden, und wie viel am Ende wegfällt, wenn sie fehlen. Klar, Sponsoring ist auf der einen Seite Werbung, aber es macht eben vieles auch erst möglich, bei kleinen Vereinen genauso wie bei grossen Rennen. Das muss man einfach sagen.

Markus, vielen Dank!

Seine Begeisterung für den Radsport hat Markus Geiger bereits zum Besitzer einer Steckersolaranlage gemacht. Bei der Tour de Suisse 2024 beteiligte er sich an einem Gewinnspiel von Primeo Energie und gewann prompt eine Balkonsolaranlage. Da er allerdings keinen Balkon hat, fand Markus eine kreative Lösung, um mit den Modulen doch noch Strom zu produzieren. 

Lesen Sie hier mehr über die Solaranlage von Markus