
GASAG
Die Erdgas AG Laufental-Thierstein (GASAG), wurde am 20. August 1993 gegründet. Sie betreibt Anlagen, um private und öffentliche Gebäude zuverlässig mit Erdgas und Biogas zu versorgen.
Zu den Aktionären gehören die Primeo Wärme AG sowie die Einwohnergemeinden Breitenbach, Büsserach, Dittingen und die Stadt Laufen. Die Primeo Wärme AG ist für die Geschäfts- und Betriebsführung beauftragt.
GASAG setzt auf Biogas
Die Weichen für Biogas sind gestellt
Ziel ist eine zu hundert Prozent erneuerbare Gasversorgung bis 2050. Als Zwischenschritt bis 2030 soll der Anteil an Biogas mindestens 40 Prozent betragen. Das Biogas stammt sowohl aus der Region (Pratteln) als auch aus dem europäischen Raum und wird aus Grüngut, Essensresten der Gastronomie und anderen biogenen Abfällen produziert. Weitere lokale Quellen für Biogas werden geprüft.
Im Einklang mit den Gemeinden und deren Energieplanung setzen wir die ökologische Transformation der Gasversorgung um. Damit legen wir die Basis für die Erreichung der vom Bund beschlossenen Klimaziele.
Informationen zur aktuellen Gasversorgung
Die Gasversorgung der Schweiz ist aktuell gewährleistet.
Gemäss dem Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG) ist die Versorgung der Schweiz mit Erdgas aktuell gesichert.
Für die Sicherstellung der Versorgung für den Winter beauftragte der Bundesrat die regionalen Gasunternehmen als Gemeinschaft, zusätzliche Mengen zu beschaffen und Gasreserven einzurichten. Dies umfasst die Beschaffung von Gas, zusätzlichen Gasspeicherkapazitäten (15 Prozent des inländischen Jahresverbrauchs), Flüssigerdgas (LNG) und Terminalkapazitäten für LNG.
Die Schweizer Gasbranche hat keine direkten Verträge mit Russland. Beschafft wird direkt und primär auf den Märkten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Auf den Liefermix der jeweiligen Vorlieferanten hat die Schweizer Gaswirtschaft keinen Einfluss. Der Gasanteil am gesamten Energieverbrauch in der Schweiz beträgt 12 Prozent.
Mehr Informationen zur Herkunft des Gases finden Sie hier.
LNG – die Alternative zu Pipelines
LNG ist die Abkürzung für liquified natural gas. Damit ist verflüssigtes Erdgas gemeint. Der flüssige Aggregatszustand wird bei einer Kühlung von -162°C erreicht. So wird das Gas um den Faktor 600 komprimiert und kann in hoher Energiedichte auf Schiffen transportiert werden. Es stammt in der Regel aus Katar, USA, Australien. Entlang der europäischen Westküste bestehen rund 40 Entladungsterminals, wo das LNG wieder gasförmig in die bestehenden Pipelines eingespeist wird.
Falls eine Gasmangellage in der Schweiz eintreten würde, wird ein Konzept der Wirtschaftlichen Landesversorgung umgesetzt, das Massnahmen der Kriseninterventionsorganisation (KIO) zur Nachfragereduktion in mehreren Stufen vorsieht. Dazu gehören Sparapelle, die Anordnung der Umschaltung von Zweistoffanlagen auf Öl sowie im Notfall die Kontingentierung von grossen Gasverbrauchern.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Der Verwaltungsrat der GASAG hat eine Biogasstrategie beschlossen. Bis 2030 soll der Biogasanteil stetig auf 40 Prozent erhöht und bis 2050 netto null betragen.
Kundinnen und Kunden können jederzeit mit einer Mitteilung an gasag@primeo-energie.ch auf 100 Prozent Schweizer Biogas umstellen. Damit erfüllen sie die Vorgaben des Kantons Basel-Landschaft, der bei einem Kesselwechsel oder einem neuen Gasanschluss erneuerbare Energie aus dem Inland vorschreibt (Kantonales Energiegesetz BL (EnG BL). Der Kanton Solothurn nennt keine entsprechende Regelung.
Nach dem Hoch im Sommer 2022 sind die Gasmarktpreise wieder gesunken. Allerdings nicht auf das langjährige Niveau der Vorjahre.
Seit 2024 hat der Verwaltungsrat der GASAG jährlich den Gesamttarif (Energie, Netz, Abgaben) gesenkt. Für 2027 kann der Energieteil weiter gesenkt werden. Die Netzkosten müssen jedoch wegen höherer Aufwände leicht angehoben werden. Alle Kunden werden mit einem Schreiben informiert.
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Gaspreise ab 1. Januar 2027
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